Die ersten 48h mit Amazon Echo

Amazon Echo Dot
Amazon Echo Dot (Foto: Amazon Presse)

Die ersten 48h mit dem Amazon Echo und dem Amazon Echo Dot liegen hinter mir. Oder wie meine Frau sagt: „Der aktuell häufigste Namen in unserem Haus ist Alexa“.

Seit Freitag stehen sowohl ein Amazon Echo (Werbelink) und ein Amazon Echo Dot (Werbelink) bei uns zu Hause.

Warum gleich zwei Geräte? Weil ich ein Nerd bin und solche technischen Dinge ausprobieren möchte. Ich musste auf Facebook schon beobachten, wie viele andere in meinem Netzwerk ihr Amazon Echo benutzen durften. Und so habe ich mit zwei Geräten zugeschlagen.

Ziel für mich ist es, beider Geräte in den Alltag und in meine tägliche Arbeit als nützliche Helfer zu integrieren. Ob das funktionieren wird? Ich werde immer wieder berichten.

Die ersten Stunden

Woraus bestanden die ersten Stunden? Natürlich mit allen witzigen Sachen:

Als Star Trek Fan wurde der Amazon Echo natürlich erst mal von „Alexa“ auf „Computer“ umgestellt. Das klappt leider nicht so gut, da er (ist er eigentlich richtig? Es? Sie?) mein sächsisches Gombjudor nicht so mochte. Nein. Es liegt nicht an meinen sächsisch, es berichten viele, dass Alexa mit dem Stichwort „Computer“ nicht gut umgehen kann. Aber was soll’s:

  1. „Computer, Tee, Earl Grey heiß.“
  2. „Computer, Roter Alarm.“
  3. „Computer, Selbstzerstörungssequenz initiieren.“

Also beim Tee reagiert der Amazon Echo sehr gut und hat mehrere Antworten parat. Selbiges auch bei der Selbstzerstörung. Welche Star-Trek-Fragen soll ich noch testen?

Nach den Star-Trek Spielereien wurde der Amazon Echo wieder auf Alexa umgetauft und weiter getestet.

Vor allem die „To-Do-Liste“ und der Einkaufszettel sowie das Notieren und Abfragen von Terminen hat sofort gefallen und wurde nathlos eingesetzt. Schon am Samstag gab es den ersten Einkauf auf Basis der Einkaufsliste über den Amazon Echo. Manchmal versteht einen Amazon nicht perfekt. So landete auf unsere Einkaufsliste zum Beispiel „Knachkwurstwurst“. Was hattet ihr schon für lustige Einträge?

Was ich noch kompliziert finde ist die Unterscheidung in Wecker, Timer und Termine. Das dürfte intuitiver sein. Auch ist hier das Sprachverständnis noch nicht perfekt. Aber gerade wenn es in den Alltag und in den Beruf integriert werden soll, sind hier die echten Herausforderungen.

Der Echo Dot

Der Echo Dot ist bei uns im Wohnzimmer gelandet. Warum? Weil ich diesen als Bluetooth Sender für meine Stereoanlage nutzen kann. Etwas, was der große Amazon Echo nicht kann! In Verbindung mit Amazon Prime Music und der Sprachsteuerung wird das Auswählen und Steuern von Musik zu einem sehr einfachen und intuitiven Erlebnis. Aber auch hier ist noch nicht alles Gold was glänzt. „VNV Nation“ muss ich zum Beispiel deutsch aussprechen.

Der große Amazon Echo

Der große Amazon Echo ist in meinem Büro gelandet und wird mich hier hoffentlich bald im Alltag unterstützen. Sei es bei täglichen ToDo-Listen, Terminen oder Zeiterfassung. Mal sehen, was es alles für Skills gibt.

Die Skills

Und schon sind wir bei den Skill. Das sind die Apps der Amazon Echos.

Vorinstalliert war schon der Chefkoch-Skill. Ihr kennt Chefkoch nicht? Dann kocht ihr auch nicht! 😛

Der Skill selber ist noch nicht wirklich ausgereift, da er sprachlich noch nicht interaktiv ist. Im Ergebnis kann ich nach Rezepten suchen und mir das Rezept dann an die Amazon App auf dem Handy schicken lassen. Hier erwarte ich mir in Zukunft mehr!

Ich habe mit dann noch die Nachrichten (mdr, Deutschlandfunk und Tagesschau in 100 Sekunden) installiert. Die erfüllen ihren Zweck sehr gut.

Und das Wetter darf natürlich nicht fehlen.

Welche Skills nutzt ihr?

Und sonst so?

Jeden Morgen grüße ich Alexa mit „Alexa, Guten Morgen.“ und ich bekomme dann eine kleine Geschichte. So weiß ich zum Beispiel, dass heute der internationale Puzzletag ist. Ich glaube das werde ich beibehalten.

Der Versuch Amazon Echo als „Suchmaschine“ zu nutzen, klappt nur schlecht. Viele Fragen (auch sehr einfache) versteht Alexa nicht.

Beispiele?

  • „Alexa, wer ist Marian Gold?“
  • „Alexa, lebt Whoopi Goldberg noch?“
  • „Alexa, rechne 212.000 Pfund in Euro um.“

Leider konnte hier Alexa noch nicht helfen. Andere Fragen gingen aber super.
Vor allem die Frage nach dem Sinn des Lebens beantwortet Alexa richtig. 42!

Habt ihr Fragen, die an Alexa testen soll?

Erstes Fazit

Ich glaube ich mag Alexa und sie integriert sich hoffentlich gut in unseren Haushalt. Als nächstes werde ich mir das Thema IFTTT anschauen und was ich damit alles steuern kann.

Und ihr? Was macht ihr mit Euren Amazon Echos? Schreibt mir in die Kommentare und verlinkt mir spannende Seiten.

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